AGB

1. Gegenstand

Ich biete in meiner Praxis therapeutische Beratung auf der Basis der personzentrierten Gesprächsführung an. Diese Beratung kann nicht die gründliche körperliche Untersuchung und Behandlung durch einen Arzt ersetzen. Sie sind bei Beschwerden mit Krankheitswert ausdrücklich aufgefordert, Ihren Hausarzt oder einen entsprechenden Spezialisten zu konsultieren. Ihr konkretes Ziel wird zu Beginn der Arbeit definiert. Die gemeinsame Arbeit umfasst Gespräche, die Sie darin unterstützen, psychische und psychosoziale Probleme zu überwinden, Klarheit zu gewinnen, ihre eigenen Ressourcen zu aktivieren und Sie bei anstehenden Veränderungen professionell zu begleiten.
Die Behandlung kann auf zwei Arten erfolgen: in Form einer persönlichen Begegnung in der Praxis oder in Form einer Video-Sprechstunde.

2. Therapie- und Beratungserfolg

Die Psychologin kann nicht garantieren, dass die therapeutische Beratung den gewünschten oder geplanten Erfolg hat oder die vereinbarten Ziele in der gemeinsamen Arbeit erreicht werden. Beide Parteien, die Psychologin und der Klient, arbeiten jedoch nach bestem Wissen und Können daran, dass möglichst bald ein Therapieerfolg eintritt.

3. Honorar

Das jeweils aktuelle Honorar für meine Sitzungen können Sie unter https://britta-bettendorf.as.me/schedule.php einsehen. Die Abrechnung erfolgt nach jeder Sitzung. Das Honorar ist unmittelbar fällig und innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsstellung per PayPal oder Überweisung zu bezahlen.

4. Kostenerstattung

Derzeit übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine psychotherapeutische Behandlung bzw. therapeutische Beratung nicht, wenn diese von einer personzentrierten Psychologin durchgeführt wird. Ich arbeite also ausschließlich mit Selbstzahlern zusammen sowie mit Privatversicherten (sofern Ihr Vertrag entsprechende Leistungen beinhaltet).

5. Termine und Ausfallhonorar

Der Termin und die Art einer Beratung werden von der Beraterin und dem Klienten einvernehmlich vereinbart. Eine Absage oder Verschiebung eines Termins durch den Klienten ist bis spätestens 12 Stunden vor dem Termin kostenfrei möglich. Im Falle einer späteren Absage oder Verschiebung und auch bei Nichterscheinen wird das Honorar für die vereinbarte Zeit voll in Rechnung gestellt.
Die Psychologin hat das Recht, eine Sitzung aus wichtigen Gründen – wie z. B. eine Erkrankung oder höhere Gewalt – abzusagen. Solche Sitzungen werden nicht berechnet. Weitere Ansprüche, insbesondere Schadensersatzansprüche, sind nicht möglich.

6. Behandlungsdauer

Die Dauer und Termine der Sitzungen werden zwischen den Vertragspartnern im Erstgespräch und nachfolgend im beiderseitigen Einvernehmen vereinbart. Die Behandlung endet, wenn ein Partner sich dafür entscheidet.

7. Vertraulichkeit und Schweigepflicht

Die Psychologin verpflichtet sich, über alle im Rahmen ihrer Tätigkeit bekannt gewordenen Angelegenheiten des Klienten Stillschweigen zu bewahren, ob diese Angelegenheiten nun beruflich, betrieblich oder privat sind. Diese Vertraulichkeit gilt auch, wenn die Zusammenarbeit beendet wurde.
Für den Fall der Auskunftserteilung an Kostenträger oder an familiäre Bezugspersonen muss die Psychologin von der Schweigepflicht schriftlich durch den Klienten entbunden werden. Von der Schweigepflicht ausgenommen sind generell die Vereitelung oder Verfolgung von mutmaßlichen Straftaten und der Schutz höherer Rechtsgüter.

8. Datenschutz

Der Klient ist damit einverstanden, dass personenbezogene Daten gespeichert und im Rahmen des Vertragsverhältnisses bearbeitet werden. Alle personenbezogenen Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

9. Gerichtsstand und Haftung

Der Gerichtsstand ist Berlin. Die Behandlung in meiner Praxis enthebt Sie nicht davon, die volle Verantwortung für Ihre Handlungen selbst zu übernehmen. Bei möglichen Störungen verpflichten Sie sich hiermit, mich darüber unverzüglich zu informieren und gemeinsam nach Abhilfe zu suchen.

10. Salvatorische Klausel

Durch eine etwaige Unwirksamkeit von einer oder mehreren Bestimmungen dieser AGB wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An Stelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine Ersatzbestimmung, die dem Sinn und Zweck des Vertrages entspricht oder nahekommt und die beide Parteien zur Erreichung des gleichen wirtschaftlichen Ergebnisses vereinbart hätten, wenn sie die Unwirksamkeit der Bestimmung gekannt hätten.