Vieles ist da. Doch etwas fehlt.

Bin ich bei einer Psychologin überhaupt richtig?

Diese Skepsis ist mir vertraut.

Ich arbeite häufig mit Menschen, die im Leben Verantwortung tragen, Entscheidungen treffen und nach außen stabil wirken. Sie kommen nicht, weil etwas „nicht funktioniert“. Sondern weil sie merken, dass etwas innerlich nicht mehr zusammenpasst.

Meine Arbeit zielt nicht auf Optimierung, Diagnose oder schnelle Lösungen. Sie schafft einen Raum, in dem Klarheit entstehen kann – jenseits von Rollen, Erwartungen und Selbstbildern.

Ich arbeite personzentriert, das heißt, ohne Schubladen, ohne Deutungshoheit, ohne den Anspruch, Sie verändern zu müssen. Ich höre zu, frage nach und bleibe dort, wo es noch unklar ist.

Hier geht es nicht darum, besser zu werden. Sondern wahrer.

Nach außen wirkt vieles stimmig.

Und dennoch gibt es diese Momente, in denen etwas nicht ganz passt.

Viele Menschen arbeiten intensiv an sich: an ihrem Verhalten, ihrer Resilienz, ihrer Leistung. Und übergehen dabei die entscheidende Frage: Stimmt das Leben, das ich lebe, überhaupt noch?

Diese innere Unruhe ist nicht automatisch ein Defizit. Oft ist sie ein Signal, das ernst genommen werden will. Denn nicht alles, was weh tut, ist pathologisch – und nicht alles, was sich gut anfühlt, führt weiter.

Ich biete keinen Weg zur Selbstoptimierung. Ich biete einen Ort für Klarheit. Was daraus folgt, ergibt sich: Manches verändert sich, manches darf bleiben, manches endet.

Klarheit kommt vor Veränderung. Alles andere ist meist nur Aktionismus.

Als Psychologin, die personzentriert arbeitet, unterscheide ich mich von anderen Ansätzen (wie der Psychoanalyse oder der Verhaltenstherapie) durch folgende Merkmale:

Das Ziel ist also nicht, losgelöst ein bestimmtes Problem zu lösen. Stattdessen geht es um Ihre generelle mentale Fitness. Ihnen dabei zu helfen, sowohl mit dem aktuellen Problem besser zurecht zu kommen, aber auch mit späteren Schwierigkeiten besser umzugehen: unabhängiger, verantwortungsbewusster, weniger verwirrt, besser organisiert.

Es besteht bei uns selten die Notwendigkeit, nach dem „Warum“ zu fragen oder eine umfassende Analyse der Kindheit zu betreiben. Denn die bedeutenden Muster zeigen sich auch immer in der Gegenwart.

Es geht also um Sie und um das, was Sie tun können – nicht um Ihren psychologischen Zustand oder um eine Diagnose, die man Ihnen an die Stirn heftet. Sie werden als der Experte in Ihrem Leben gesehen, der Sie auch sind.

In der personzentrierten Psychotherapie wird das Potenzial gesehen, das in der individuellen Freiheit liegt – im Großen wie im Kleinen. Konkret zeigt sich das u.a. darin, dass der Klient die eigenen Probleme in die Sitzung einbringt und quasi die gesamte Sitzung „leitet“ (nicht die Therapeutin). Der Ansatz ist deshalb ideal für Menschen, die durch Selbsterkenntnis motiviert werden und auf die Lösung ihrer Probleme hinarbeiten.

Die therapeutische Beziehung ist eine positive Erfahrung und bei uns der wichtigste Aspekt der Therapie. In einer Gesprächsatmosphäre, die frei von Urteilen ist, wertschätzend und empathisch, gelingt es, sich selbst zu verstehen, wichtige Entscheidungen eigenständig zu treffen und gute Beziehungen zu anderen Personen aufzubauen. Denn genau wie wir durch dysfunktionale Beziehungen mental beschädigt wurden, können wir durch gute Beziehungen auch wieder heilen.

Häufig gestellte Fragen

Diese Beratung ist eine rein private Leistung und wird leider von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen. Bei privaten Krankenversicherungen besteht mitunter die Möglichkeit, dass die Kosten übernommen werden. Das ist allerdings eher die Ausnahme, da ich nicht nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) abrechne, was für private Krankenversicherungen häufig Voraussetzung ist. Schauen Sie dazu am besten in den Tarif, den Sie abgeschlossen haben.

Leider nein. Ich kann tatsächlich nur mit Selbstzahlern arbeiten.

Ich bin Diplom-Psychologin (TU Berlin 2004), staatlich zugelassene Heilpraktikerin für Psychotherapie, personzentrierte Beraterin bei der GwG (Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V.) sowie in Ausbildung für personzentrierte Psychotherapie (ebenfalls bei der GwG). Beim DFI (Deutsches Focusing Institut) wurde ich im sog. Focusing ausgebildet, einer ebenfalls humanistischen Therapieform mit einer stärkeren Körperbetonung. Durch regelmäßige Supervision und Lehrtherapie bei einer personzentrierten Kollegin sorge ich gut und bewusst für meine eigene persönliche Entwicklung und dafür, dass ich meinen Klienten immer wieder die mir bestmögliche Unterstützung gebe.

Ich arbeite sowohl mit Erwachsenen als auch mit Jugendlichen.

Leider bin ich jedoch für die Arbeit mit Kindern weder ausgebildet noch ausgestattet.

Meine Basis ist die sog. personzentrierte Beratung und Psychotherapie, früher auch Gesprächspsychotherapie genannt. Sie wurde vom amerikanischen Psychologen Carl Rogers begründet und legt ihren Schwerpunkt auf die empathische, authentische Haltung des Therapeuten und auf den Respekt, den er oder sie dem Klienten entgegenbringt. Bei uns bedeutet dieser Respekt, dem Klienten unvoreingenommen bzw. vorurteilsfrei zu begegnen. Die personenzentrierte Therapie gehört unter das große Dach der sog. humanistischen Therapien.

Neben der humanistischen Psychotherapie als eine große “Linie” gibt es noch die psychodynamische sowie die verhaltenstherapeutische Linie. Unter allen dreien haben sich verschiedene Therapieansätze etabliert, denn die ursprünglichen Ideen werden immer weiter entwickelt.

  • Grundsätzlich aber geht es bei den psychodynamischen Ansätzen um das Unbewusste und die Kindheit (denn der Ursprung war der gute alte Sigmund Freud). Der Therapeut nimmt hier die Rolle des Experten ein.
  • Bei den verhaltenstherapeutischen Ansätzen ist die Leitidee, dass jedes günstige oder ungünstige Verhalten erlernt und damit wieder verlernt werden kann. Das bedeutet, hier wird vor allem mit günstigen und ungünstigen Gedanken (bzw. Kognitionen) gearbeitet. Auch hier ist der Therapeut eher in der Rolle des Experten oder Lehrers.
  • In den humanistischen Ansätzen, inkl. der personzentrierte Therapie, arbeitet der Therapeut ausdrücklich auf Augenhöhe mit dem Klienten. Dabei steht der Klient im Mittelpunkt und nicht das Problem. Es geht darum, dass der Klient durch die Hilfe des Therapeuten sein Verhalten selbst erkundet, die in ihm angelegte Fähigkeit zur Selbstverwirklichung zurückerlangt und dadurch selbstständig seine Problematik lösen kann.

Die Erfahrung und die Forschung zeigen, dass bei vielen Klienten eine recht kleine Anzahl von Sitzungen ausreicht, um eine akute Krise zu bewältigen: im Schnitt 6 bis 8. Das kann natürlich individuell nach oben oder unten abweichen.

Schwierigere Themen (wie z.B. eine Depression) brauchen selbstverständlich länger – hier kann es 20, 30 und mehr Termine brauchen, bevor sich ein Klient wieder stabil fühlt.

Ein anderes Beispiel, wo es in der Regel etwas länger braucht: Neuere Forschung hat z.B. gezeigt, dass Klienten mit Suizidgedanken im Schnitt 20 Sitzungen brauchen, bevor sie eine signifikante Verbesserung in ihrem Wohlbefinden erleben konnten.

Ja. Ich benutze für die Online Gespräche Zoom in der kostenpflichtigen Version. Hier habe ich sowohl den Standort des Servers festgelegt (EU) als auch eine strenge End-to-End-Verschlüsselung der Gespräche eingerichtet. Nach derzeitigen Maßstäben ist damit den strengen Datenschutzrichtlinien der EU Genüge getan. Ich bleibe aber immer am Ball und passe mich an, wenn sich der Datenschutz ändert – oder Zoom.

Die Forschung hat gezeigt, dass der absolut wichtigste Parameter für den Erfolg einer Therapie die Beteiligung des Klienten ist. Man kann auch sagen: Nicht ich, sondern Sie sorgen dafür, dass unsere Arbeit erfolgreich ist.

Ganz allgemein gilt, dass Klienten sich am besten in der Therapie entwickeln, wenn sie eine positive, aber realistische Einstellung dazu haben. Oder um noch genauer zu sein:

  • wenn sie erwarten, dass die Therapie hilfreich sein wird
  • wenn ihnen bewusst ist, dass die Therapie manchmal herausfordernd und schwierig sein kann
  • wenn sie sich darüber im Klaren sind, was eine Therapie eigentlich ist und warum sie sie machen.

Das ist alles, was Sie in der Vorbereitung brauchen.

Counselling ist ein Begriff, der sich in den USA und in UK stark etabliert hat. (In Deutschland wird es häufig übersetzt mit „therapeutische Beratung“ oder „psychologische Beratung“.)

Dabei handelt es sich um die Art von Therapie bzw. Beratung, die sich um die “milderen” psychischen Sorgen kümmert: Ängste, Depressionen, Einsamkeit, um nur einige zu nennen. Im Gegensatz dazu steht die klinische Psychotherapie, die, oft in Kliniken, “schwerere” Fälle behandelt, z.B. Schizophrenie.

Es wird im angelsächsischen Raum von vielen allerdings auch die Auffassung vertreten, dass es eigentlich keinen inhaltlichen Unterschied zwischen Counselling und Psychotherapie gibt. Nur das Setting ist ein anderes: Einmal in einer privaten Praxis (Counselling), das andere Mal in einer Klinik (Psychotherapie).

Hier finden Sie die Möglichkeiten, mit mir in Kontakt zu treten.

Sie können mich persönlich in meiner Privatpraxis am Kurfürstendamm in Berlin treffen oder online, unabhängig von Ihrem Standort.

Sie haben drei Möglichkeiten, Kontakt aufzunehmen:

  • Buchen Sie Ihren Termin direkt über meinen Kalender.
  • Schreiben Sie mir eine E-Mail an office@brittabettendorf.com
  • Oder rufen Sie mich an: 030-220131181.

Ich freue mich auf ein Gespräch.

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